Öffentliches W-LAN

ID: 192
Erstellt von Moderation digital.freiburg am 25.09.2018 um 11:26 Uhr
Netze, Energie, Verkehr

Bereitstellung eines öffentlichen W-LAN beim Bürgerservice (Rathaus im Stühlinger), in weiteren städtischen Gebäuden, öffentlichen Plätzen, ÖPNV u.a.
[Vorschlag aus verwaltungsinternem Workshop, 8er Rat u.a.]

Löst Ihr Vorschlag bestehende Probleme? Wer hat etwas von Ihrem Vorschlag?

Bürger*innen, Touristen u.a. können an öffentlichen Bereichen kostenfreien Internet-Zugang nutzen.

Kommentare (4)

Christine

08.11.2018 13:05

SchülerInnen des 8er-Rats nannten folgende Kriterien für ein Freies W-LAN in Freiburg: Das freie W-LAN wäre wichtig für Personen die wenig oder keine mobilen Daten zur Verfügung haben, d.h. für SchülerInnen, Studierende, Touristen u.A. Optimaler Weise wäre es übergreifend sowohl an öffentlichen Plätzen als auch in städtischen Einrichtungen wie Bibliotheken, Rathäusern, an der Uni und an Bahnhöfen verfügbar. Das W-LAN sollte kostenfrei, ohne Registrierung bei Fremdanbietern und ohne das Abgreifen der eigenen Daten nutzbar sein. Um Missbrauch und übermäßige Nutzung zu verhindern schlagen die SchülerInnen eine Sperre für große Downloads o.Ä vor.

sbamueller

08.11.2018 12:09

Ist der Sinn von WLAN Freiburg noch attraktiver für Touristen zu machen? Dann brauchen wir WLAN in der Innenstadt und beim Konzerthaus, Historischen Kaufhaus, Messe, ...

Oder soll durch WLAN eine soziale Teilhabe ermöglicht werden?
Dann brauchen wir WLAN an Büchereien, Bürgertreffes, Plätzen in den Quartieren.

Werden Bürger beim WLAN eingebunden? Dan rauchen wir ggf. Stellen und Hilfe für Freifunk.

Soll WLAN wirklich frei sein oder nur kostenfrei und am Ende noch mit Registrierung und Vorschaltseite?

 Antworten anzeigen

Clemens

04.12.2018 12:52

Diese Überlegungen sind sehr sinnvoll und zeigen wieder, dass die Stadt als erstes eine wirkliche digitale Strategie benötigt bevor Aktionen gestartet und Wünsche erfüllt werden. Wichtig wäre, dass man Grundsätze formuliert (z.B. freie Vernetzung mit übergeordneten Behörden und den wichtigsten Umlandgemeinden bzw. Landkreisen, Sicherheit geht vor Funktion, jene Projekte mit den meisten potzenziellen Nutzern werden als erstes realisiert und, und, und...) Da gibt es sicherlich schon genug Diskussionsbedarf. Danach können die drei Hauptakteure kommunaler Digitalisierung: Verwaltung, Wirtschaft/Tourismus und Bürger nach bestehendem Potenzial, Ressourcen und Wünschen analysiert werden. Erst jetzt kann man mit ersten Umsetzungen beginnen. Dabei sind kleine Schritte wertvoller als lange Entscheidungsprozesse. Im Klartext könnte ich mir z.B. vorstellen, dass ergänzend zu den gemachten Überlegungen als erstes alle kommunalen (Verwaltungs-)Stellen mit einem für Bürger nach einmaliger Verifizierung frei zugängliches WLAN ausgestattet werden. Aufbauend auf diese Erfahrungen könnte ein weiterer Ausbau für die erste der oben genannten Ziele vollzogen werden.
Ich persönlich bin für: "Bürger first!" Touristen erhalten mit dem Erwerb der Touri-Karte neben dem Zugang zum ÖPNV dann eben noch einen WLAN-Zugang.
Entschuldigung, jetzt bin ich etwas vom Thema abgeschweift.
Fazit: Machen statt Warten!