Anlage von Streuobstwiesen auf städtischen Grünflächen

Erstellt von aquila am 05.10.2022 um 10:32 Uhr
Umwelt und Natur

Eingeschweißte Äpfel aus Neuseeland müssen nicht sein, wo sie doch auch vor unserer Haustür wachsen.
Die Stadtgärtnerei soll daher auf Grünflächen in und um die Stadt herum Obstbäume pflanzen und Streuobstwiesen anlegen. Dort wachsende Früchte können von der Allgemeinheit gesammelt und geerntet werden. Begleitende Infotafeln weisen auf die Erntemöglichkeit hin und sensibilisieren die Bevölkerung zu Themen wie Ernährungssicherheit, regionalen Lebensmitteln und Artenvielfalt. Auch Aktionstage zur Ernte, Baumpflege und Verwendung der Früchte sind vorstellbar.

Mein Vorschlag wäre...

Die Obstbäume leisten einen kleinen, aber höchst umweltfreundlichen Beitrag zur Ernährungssicherheit und bieten Lebensgrundlage für Insekten und Vögel.

Kommentare (4)

Uli

ID: 10.810 05.10.2022 22:45
Ich unterstütze den Vorschlag und finde, er sollte beim Dialog-Treffen diskutiert werden, weil...

urban gardening unf food forests eine Zukunft haben sollen

elgol10

ID: 10.704 05.10.2022 18:23
Ich unterstütze den Vorschlag und finde, er sollte beim Dialog-Treffen diskutiert werden, weil...

Neben Sträuobstwiesen fände ich auch Esskastanien interessant. Die müssten auch mit dem Klimawandel ganz gut zu Recht kommen wenn man sich anschaut, wo man die findet. Ich habe gestehe, allerdings, dass mein Wissen zu Vor- und Nachteilen eher begrenzt ist...

TK

ID: 10.640 05.10.2022 13:54

Dieser Vorschlag ließe sich auch noch mit einem inklusiven Patenschaftsmodell ergänzen. In meiner ursprünglichen heimat gibt es das Projekt "mybäumle" (www.mybaeumle.de) - dort wird die Bewirtschaftung vergemeinschafteter Streuobstwiesen von Kooperativen von Menschen mit Behinderung gewährleistet, finanziert durch Baumpatenschaften. Ein großartiges Konzept, finde ich.

Fritz

ID: 10.632 05.10.2022 12:28
Ich unterstütze den Vorschlag und finde, er sollte beim Dialog-Treffen diskutiert werden, weil...

super Idee! Warum Platanen pflanzen oder sonstige Bäume, die keine Früchte tragen. Das muss an bestimmten Standorten doch gehen, wo unten drunter keine Wege sind; und selbst an Wegen wäre es machbar, wenn man es mit Baumpatenschaften verknüpft, sodass die auf den Weg fallenden Äpfel vom Baumpate aufgelesen werden müssen, damit kein Matsch entsteht.