Szenario 1: Dynamische Wachstumsstadt

Frage 2

Die Schaffung von Wohnraum hat in diesem Szenario Priorität. Halten Sie diese Strategie für richtig, auch wenn dieses in der Fläche zu Lasten anderen Stadtfunktionen wie Land- und Forstwirtschaft oder Natur und Erholung geht?

Kommentare (20)

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Josephine

ID: 3.678 25.11.2020 21:20

Ich würde versuchen andere und platzsparender Wohnkonzepte weiter auszubauen, Möglichkeiten schaffen und Grenzen schaffen, dass Menschen garnicht mehr in Gießen Häusern allein wohnen dürfen zum Wohle der Gemeinschaft, Ich denke dann wird auch eine Stadt mit ausreichend Grünflächen möglich sein

Monika

ID: 3.644 23.11.2020 15:21

Wir leben von der Erde mit ihren fruchtbaren Böden und nicht vom Beton!

Stefan

ID: 3.606 23.11.2020 10:14

Kein exorbitantes Ausweiten des Wohnraums. Dafür eine dynamische Börse, die Wohnfläche am Bedarf neu ausrichtet und ein Umziehen erleichtert und den Tausch ermöglicht.

Sylvia

ID: 3.599 23.11.2020 08:30

Nein, Priorität darf so nicht aussehen. Menschen leben in ihrer Umgebung und in Freiburg bei warmem Klima vor allem draußen, dort findet auch Sozialisierung statt. Wohnraum NUR mit gut gestalteten Abenteuerspielplätzen (keinen öden Pseudoschaukelpferdkästen), Hundegassigehoptionen (mit Müllbeuteln und Abfalleimer!), Grünflächen mit Sitzgelegenheiten und auch Wasser zum planschen, genießen....

Günther

ID: 3.573 22.11.2020 17:37

Es ist unglaublich und nicht nachvollziehbar, wie all die ausufernden Baumaßnahmen, Nachverdichtungen usw., usf. in den letzten 20 Jahren in einer Stadt genehmigt werden konnten, die sich selbst als Vorreiter von Umwelt- u. Naturschutz sieht. Auf gar keinen Fall darf das so weiter gehen

Folkmar

ID: 3.560 22.11.2020 16:30

Die Schaffung von Wohnraum muss nicht zwangsläufig zu Lasten von Naturflächen gehen. Es gibt schon jetzt ausreichend versiegelte Flächen, die nicht optimal genutzt werden, z.B. Garagenflächen, Parkplätze, Höfe.

Hartmut

ID: 3.556 22.11.2020 11:49

In der Fragestellung wird suggeriert, dass Wohnraumschaffung nur zu Lasten von Naturzerstörung möglich ist. Wir müssen uns auf die Möglichkeiten konzentrieren, die Wohnraum schafft, ohne weitere Naturzerstörung.

Heinz

ID: 3.553 21.11.2020 23:54

Freiburg ist eingebettet in eine Region mit intensiver Land- und Forstwirtschaft und hohem Freizeit- und Erholungswert. Und damit das auch so bleibt, sollten für das Wachstum der Region die Flächen im Stadtgebiet genutzt werden und nicht das Umland zersiedelt werden! Wohnungsmangel kann nur mit Wohnungsbau beseitigt werden. Freiburg hat schon heute viel zu wenig Bauland ausgewiesen und so eine Krise am Wohnungsmarkt geschafften. In den nächsten 20 Jahren sollten unbedingt mehr neue Stadtteile entstehen, um die Verdrängungseffekte zu kompensieren!

Luca

ID: 3.531 21.11.2020 11:24

Schaffung von Wohnraum ist wichtig und sollte weiter verfolgt werden, indem aus städtischer Seite ein Jahresziel gesetzt wird, wie viel neuer Wohnraum geschaffen werden soll, dies sollte aber nicht zu Lasten des in Freiburg sehr guten Anteils an Grünflächen geschehen.

susig

ID: 3.517 20.11.2020 18:00

Eine Innenstadt benötigt Grünflächen - und damit meine keine Rasenflächen - um das Klima in den immer heißeren und trockeneren Sommern stabil zu halten. Die Abschaffung der wenigen verbliebenen Kleingärten mit ihrer Biodiversität ist vollständig abzulehnen. Wohnungen nützen keinem, wenn sie in einem wüstengleichen Klima stehen.