Szenario 1: Dynamische Wachstumsstadt

Frage 3

Sollte flächenintensives Gewerbe in die Region abwandern, um Platz für andere Stadtfunktionen zu machen?

Kommentare (23)

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eidexe

ID: 3.647 23.11.2020 21:39

Eine dynamische Stadt kann nicht ohne Arbeitsplätze und Gewerbe auskommen. Kurze Wege zwischen Wohnen und Arbeit müssen gerade bei Verdichtung gewährleistet sein, damit kostbare Fläche nicht für Verkehrsraum verschwendet werden muss.

Monika

ID: 3.645 23.11.2020 15:22

Weder noch, wir müssen in Richtung Null Flächenverbrauch! Auch Gewerbebauten kann man aufstocken!

Nele

ID: 3.627 23.11.2020 12:06

Wenn flächenintensives Gewerbe, dann nur, wenn sie neben dem Standard den es mittlerweile gibt, PV Anlagen auf dem Dach zu haben, in der Planung auch ökologisch und nachhaltig hinterfragt wird.

Günther

ID: 3.574 22.11.2020 17:40

Die existierenden Gewerbegebiete müssen ausreichen, kein weiterer Flächenverbrauch, weder für Gewerbe- noch für Wohnbebauung

Folkmar

ID: 3.561 22.11.2020 16:32

Nein, denn Gewerbe ist schon jetzt, weil ihm zu viel Fläche angeboten wird, nicht platzsparend angelegt. Einstöckige Lagerhallen sind zwar logistisch einfach aber eben flächenfressend. Mit modernen Techniken lassen sich heutzutage Lagerhallen auch über mehrere Etagen anlegen und genauso effizient betreiben.

Heinz

ID: 3.552 21.11.2020 23:41

Wenn das vorhandene wissenschaftliche Potential in wirtschaftliche Aktivität transformiert werden soll, braucht es eine kritische Masse an Unternehmen und Dienstleistungen, die sich ständig wandeln und neu erfinden. Und Solarzellenproduktion oder Sicherheitslabore, um mal Beispiele aus den Szenario zu zitieren, brauchen eben Grundflächen, die im Verlauf von 20 Jahren immer wieder neu bebaut werden können. Wenn man das "in die Region" verschiebt, bekommt man das unzeitgemässe Szenario 6 (Vernetzter Agglomerationsraum). Die Frage nach dem Flächenverbrauch lenkt davon ab, zu fragen wie zunkunftfähig das Gewerbe ist und ob es nicht besser Platz machen sollte für neues.

Luca

ID: 3.532 21.11.2020 11:27

Die Idee flächenintensives Gewerbe ins Umland zu verlegen ist eine gute Sache, jedoch ist Freiburg nicht bekannt für oder ausgeprägt von produzierenden Gewerbe, was für mich erst gar nicht die Frage einer solchen Maßnahme aufwirft.

Ulrich

ID: 3.513 20.11.2020 17:40

Es sollte verhindert werden, dass Freiburg als Schwarmstadt (zusammen mit dem Umland) immer weiter wächst, während andere Räume in Deutschland immer weniger Arbeitsplätze und damit Einwohner haben.

Verena

ID: 3.508 20.11.2020 14:23

Es wäre eine denkbare Möglichkeit um Fläche für anderweitige Nutzung wie Wohn- und Grünflächen innerhalb der Stadt zu auszubauen. Hierbei wäre die smarte Wegegestaltung mit Radvorrangrouten etc. zentral, um dies klimafreundlich zu gestalten

Carsten

ID: 3.467 18.11.2020 21:11

Zunächst mal könnte in die Höhe gebaut werden. Ohnehin schädliches, flächenintensives Gewerbe wie z.B. SUV-führende Autohäuser sollten ins Umland vetrieben werden, auf deren Flächen könnten ökologisch nachhaltige Firmen angesiedelt werden. Auch wäre die Schaffung von Mischgebieten aus Wohn- und Gerwerberaum zu begrüssen, was kurze Arbeitswege und geringe Emmissionen bedeuten kann.