Szenario 1: Dynamische Wachstumsstadt

Frage 5

Welche Entwicklungen in diesem Szenario finden Sie besonders positiv? Was macht Ihnen Sorgen?  Welche Fragen bleiben für Sie bei diesem Szenario noch offen?

Kommentare (31)

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Josephine

ID: 3.680 25.11.2020 21:23

Ich finde die Beschreibung sehr dystopisch und hoffe, dass bessere Zukunftsperspektiven gefunden werden, die dem Gemeinwohl dienen.

S.B.

ID: 3.673 25.11.2020 18:35

Der Erhalt bzw. die zusätzliche Schaffung von Grüninseln kommt zu kurz, diese sind sowohl für das Klima als auch für das soziale Leben in der Stadt extrem wichtig!

Nadine

ID: 3.658 24.11.2020 16:12

Insbesondere in Zeiten des Klimawandels ist es von hoher Bedeutung, städtische Grünflächen sowie naturnahe Flächen mit Lebensraum für Arten zu erhalten. Dies fördert die Resilienz der Stadt bspw. im Hinblick auf steigende Temperaturen und bewahrt die natürlichen Strukturen, die nicht nur für Flora und Fauna, sondern auch für die Menschen, die in und um die Stadt leben. Dies kommt bei diesem Szenario eindeutig zu kurz.

Nele

ID: 3.629 23.11.2020 12:13

Positiv ist der Gedanke, lebendige, nachhaltige, unterstützende Nachbarschaften zu haben. Menschen brauchen Menschen.
Negativ ist der Gedanke, wenn die Sorge besteht, dass nicht der Mensch in den Mittelpunkt gestellt wird, sondern Effizienz, Leistung, Umsatz, Schnelligkeit. Alles Dinge, die wir für unser Leben nicht zwingend zuerst brauchen.

Stefan

ID: 3.607 23.11.2020 10:21

Der Größenwahn von Großstadtphantasien, wi an der Bahnhofsachse ausgelebt, passt überhaupt nicht zu für Tourismus vermarkteten wunderbaren Bächle. Wir brauchen kleinteilige, dynamiche, vernetzte Strukturen, um individuelles Leben zu ermöglichen. In der Vielfalt liegt dann die Faszination eines städtischen Erlebens. Politik und Verwaltung müssen dafür die Grundlagen liefern. Kein Einheitsbautyp im Quadrat. Das ist nicht lebenswert.

Sylvia

ID: 3.600 23.11.2020 08:37

Die lebenswerte Stadt benötigt viele wohnungnahe Treffpunktmöglichkeiten bei jedem Wetter ohne Kommerz. Das ist für mich noch nicht gut ausgedacht. Menschen mit Handycap, Kinder, Judgendliche und Senioren sollten ebenso Erholung und Treffpunktaktivitäten haben können und sich vor allem nicht nur mit Ihresgleichen treffen könne.
Also z.B. mehr "Kleinstparks" mit eine kleinen Bühne zum Improvisieren, überdachten Sitzrunden mit Tischen, Sandflächen für Boule, Murmelspiele, Kletter-, radel-,.... Gelegenheit und Grün und Wasser.
Und bitte einen Gestaltungsbeirat wählen, der nicht jeden Vorschlag als "unapssend" ablehnt, da anders als die Umgebung. Das erlebe ich nun schon länger in Freiburg als hemmend.

Günther

ID: 3.577 22.11.2020 17:49

Es kann nicht immer weiter "Wachstum" geben, das gilt für Gewerbe wie Bevölkerung. Inhomogener Zuzug hat zu gravierenden Verwerfungen in der Sozialstruktur geführt, öffentliche Plätze dienen nicht mehr der Erholung, sondern werden von Gruppen mit unterschiedlichsten Interessen vereinnahmt, Erholungssuchende vertrieben. Um Gegenden, in denen man sich früher gerne aufgehalten hat, macht man inzwischen einen großen Bogen. Nein, nein und nochmals nein zu weiterer "Dynamik"

Sabine

ID: 3.576 22.11.2020 17:49

Dieses Szenario zeichnet eine sehr uninspirierte Zukunft und nutzt keine neuen Erkenntnisse, genauso wenig werden Bedürfnisse der Menschen - abgesehen von Wohnen - berücksichtigt. Es ist ein weiter wie bisher, das kann Freiburg besser.

Folkmar

ID: 3.563 22.11.2020 16:36

Wachstum, das ist hier zu allgemein formuliert. Schon Erhard Eppler hat in den 1970-er Jahren formuliert, dass wir entscheiden müssen, was wachsen soll und was nicht.

Hartmut

ID: 3.557 22.11.2020 12:21

Dieses Szenario richtet sich ausschließlich nach dem jetzt spürbaren Druck und versucht reflexartig, im alten Muster, darauf zu antworten. Wir müssen endlich kapieren, was die Wissenschafft mit "Kipppunkten" meint. Solange wir so tun, als hätten wir da "Verhandlungsspielraum", verschließen wir die Augen, vor den tatsächlichen Herausforderungen.