Kapitel 2: Smarte Öko-City

Frage 1

Können Sie sich vorstellen in der smarten Öko-City Freiburg 2040 zu leben?

Kommentare (39)

Guido

ID: 4.241 06.12.2020 18:03

Freiburg ist in vielen Bereichen bereits in diesem Szenario abgebildet. Das Streben nach zusätzlich möglichen, smarten Techniken ist immer wieder spürbar. Die daraus leider auch resultierende Verdrängung der weniger gut verdienenden Bevölkerungsschichten aus den modernen Quartieren wird bisher meist ignoriert. Aus gesellschaftlichen Gesichtspunkten ungeeignet. Der Blick auf die Menschen scheint verloren gegangen.

Hanna

ID: 4.204 06.12.2020 12:19

Ich halte dieses Szenario für gut, mutig und modern.
Im Grunde möchte ich mich den anderen Kommentaren anschließen. Die Kombination mit anderen Szenarien wäre hier wünschenswert. Der Wohnraum in diesem Szenario muss definitiv für alle bezahlbar werden, es dürfen daraus keine neuen Luxuswohnungen entstehen. Ökologisch sinnvoller Wohnraum muss zur Normalität für alle werden.

Fritze

ID: 4.203 06.12.2020 12:17

Es gibt viele gute Ansätze, die weiterverfolgt werden sollten. Trotzdem halte ich die komplette Fokussierung auf Technologie und Digitalisierung für gefährlich. Es entstehen Abhängigkeiten, die bei technologie-Problemen zum Zusammenbruch führen können. Evtl. Kombination mit gesunder Selbstversorgerstadt.

Konstantin

ID: 4.136 05.12.2020 12:47

Dieses Zukunftsszenario ist schön, aber ich kann nicht sehen, dass es eigenständig funktioniert. Eine Öko-Perspektive sollte Teil jeder modernen Stadt sein. Ich hoffe, dass die besten Aspekte dieses Szenarios auf das 5 (Urban-Produktive Wissensstadt) angewendet werden.

Barbara

ID: 4.126 05.12.2020 12:39

Ich schließe mich voll und ganz dem Kommentar von Bernhard an, der "vor" mir steht.

Uwe

ID: 4.110 05.12.2020 11:44

Klar, jeder möchte eine smarte Öko-City - doch nicht um jeden Preis!
Freiburg bildet das in vielen Bereichen schon ganz gut ab und wir (hoffentlich sehr schnell) auch immer besser. Allerdings darf dabei nicht der Blick auf alle gesellschaftlichen Bevölkerungsgruppen verloren gehen, insbesondere in einkommensschwachen Quartieren ist eine mangelnde Aktzeptanz sonst erwartbar.

VFW

ID: 4.081 05.12.2020 11:03

Freiburg ist in vielen Bereichen bereits in diesem Szenario abgebildet. Das Streben nach zusätzlich möglichen, smarten Techniken ist immer wieder spürbar. Die daraus leider auch resultierende Verdrängung der weniger gut verdienenden Bevölkerungsschichten aus den modernen Quartieren wird bisher meist ignoriert. So erstrebenswert dieses Szenario aus ökologi-schen Gesichtspunkten vielleicht sein mag, so wenig erscheint es aus gesellschaftlichen Gesichtspunkten geeignet. Der Blick auf die Menschen scheint verloren gegangen.

Julian

ID: 4.056 04.12.2020 22:30

Ein klares ja. Und Freiburg sollte dafür auch keine Konflikte scheuen. Bei jedem Gebäude, das höher gebaut wird, wird es Nachbarn geben, die sich darüber beschweren - ökologisch hin oder her.

Bernhard

ID: 4.006 04.12.2020 13:09

Im Grunde gut und scheint von 2020 aus gesehen ein erreichbares halbwegs gesundes Szenario. Man kann die smarte Öko-City aber durchaus mit der gesunden Selbstversorgerstadt sinnvoll kombinieren (geringer ökologischer Fußabdruck, Kreislaufwirtschaft). Beide Szenarien schliessen sich überhaupt nicht aus, sondern können zusammen eine menschen-/umweltgerechte hohe Lebensqualität ermöglichen.

Heide

ID: 3.991 03.12.2020 22:59

Da höre ich einen ungebremsten Glauben an Technologie heraus. Das macht mir Angst, auch wenn dieses Szenario einige gute Aspekte hat, z.B. weniger Wohnfläche/Person.