Kapitel 2: Smarte Öko-City

Frage 2

In diesem Szenario werden mehrgeschossige, begrünte und hochmoderne Wohnanlagen zum prägenden Bild der Stadt, um möglichst viel Wohnraum zu schaffen. Finden Sie es richtig in die Höhe zu bauen, um damit Grün- und Freiflächen zu erhalten?

Kommentare (36)

J

ID: 4.307 06.12.2020 23:33

In die Höhe zu bauen ist die einzige Möglichkeit, wie eine Stadt ohne Schaden an der Umwelt wachsen kann. So könnte es zu einem neuen, moderneren, aber dennoch zu Freiburg passenden Stadtbild kommen.

Guido

ID: 4.243 06.12.2020 18:07

Der ressourcensparende Umgang mit Grund und Boden ist die einzige Möglichkeit. Dies bedeutet so viel Wohnraum wie möglich auf einem Quadratmeter Boden und dies bedeutet das Bauen in die Höhe. Ob man die Gebäude tatsächlich mit so viel Hightech ausstatten muss, dass nur noch Gutverdiener darin wohnen können, sollte hinterfragt werden. Jede vierte Freiburger Wohnung wird von privaten, nichtkommerziellen Personen angeboten. Die Freiburger Stadtbau und die Genossenschaften bieten lediglich 15 % der Mietwohnungen an. Freiburg wohnt bei Freiburgern.

Hannes

ID: 4.242 06.12.2020 18:03

Bauen in die Höhe hat auf jeden Fall den Vorteil von mehr Wohnfläche bei gleicher Grundfläche.
Leider wird oft nicht bedacht, dass höhere Gebäude mehr Abstand zueinander brauchen. Auch werden mehr Gemeinschaftsräume/Flächen/Infrastruktur benötigt, einfach weil mehr Menschen auf weniger Flächenausdehnung leben.

Als Negativbeispiel möchte ich das V7 Gelände in Freiburg und den Stadtteil Steilshoop in Hamburg verweisen.

Wichtig ist eine Mischung aus hohem und niedrigem Standart im gleichen Gebäude, um verschiedene Einkommensklassen zusammen Leben zu lassen. Ich bin gegen die Etablierung von "Reichenghettos" und ihrem Pendant.

Barbara

ID: 4.128 05.12.2020 12:42

Ja bzw. besser als noch mehr Wald und Flächen zu zerstören. Wichtig ist, dass die Gebäude begrünt werden und auch drumherum so viele Bäume wie möglich gepflanzt werden. Wichtig: kleinerer Wohnraum, mehr Gemeinschaft!

Uwe

ID: 4.111 05.12.2020 12:10

Auf jeden Fall!
Uns bleibt wahrscheinlich auch gar nichts anderes übrig, als ressourcensparend und effizient mit Grund und Boden umzugehen. Dies bedeutet Bauen in die Höhe. Gleichzeitig muss es dringend ein Umdenken bei der Stadt und dem Gemeinderat bezüglich Bauherren geben. Jede 4. Wohnung in FR wird von privaten, nichtkommerziellen zur Miete angeboten. Die Freiburger Stadtbau und die Genossenschaften bieten lediglich 15 % der Mietwohnungen an. Freiburg wohnt bei Freiburgern.

VFW

ID: 4.082 05.12.2020 11:05

Der ressourcensparende Umgang mit Grund und Boden ist bei einer wachsenden Weltbevölkerung die einzige Möglichkeit. Dies bedeutet so viel Wohnraum wie möglich auf einem Quadratmeter Boden. Und dies bedeutet das Bauen in die Höhe. Ob man die Gebäude tatsächlich mit so viel Hightech ausstatten muss, dass nur noch Gutverdiener darin wohnen können, sollte hinterfragt werden. Für die gesellschaftliche Struktur in der Stadt ist es wichtig, dass nicht nur das technisch mögliche umgesetzt, sondern auch das sozial mögliche betrachtet wird. In der Kernstadt sollten aufgrund der ökologischen Auflagen die Kosten für Wohnen nicht ins Unermessliche steigen. Jede vierte Freiburger Wohnung wird von privaten, nichtkommerziellen Personen angeboten. Die Freiburger Stadtbau und die Genossenschaften bieten lediglich 15 % der Mietwohnungen an. Freiburg wohnt bei Freiburgern.

Julian

ID: 4.057 04.12.2020 22:33

Eine höhere Bevölkerungsdichte heißt weniger Zersiedelung, gute Infrastruktur, kurze Wege. Und eine konsequente Verkehrswende sollte auch Teil der smarten Öko-City sein.

Bernhard

ID: 4.008 04.12.2020 13:12

gut gegen Zersiedelung. Über gemeinsame, auch teilende Wohnformen nachdenken (gut gegen Vereinsamung und Flächenverbrauch), nicht immer nur mehr Wohnraum denken.

Heide

ID: 3.992 03.12.2020 23:12

Grundsätzlich ist es gut, nicht noch mehr Fläche zu versiegeln. Aber für das Gemeinwesen sind Hochhäuser problematisch (Stichwort: Anonymität). Es gibt nicht für alles technische Lösungen! Und warum wird es als Naturgesetz angesehen, dass es so viele Menschen nach Freiburg zieht? Weil hier Arbeitsplätze geschaffen werden, für die es vorort aber keine Arbeitskräfte gibt? Dann müssen die nämlich aus anderen Regionen Deutschlands hierher ziehen! Die Stadtplanung hätte hier durchaus Steuerungsmöglichkeiten.

Uwefreiburg

ID: 3.892 02.12.2020 17:45

Grundsätzlich ja, aber nicht flächendeckend. Es gibt unterschiedliche Nutzerstrukturen mit unterschiedlichen Geldbeuteln, Hightech kostet auch Geld.