Kapitel 2: Smarte Öko-City

Frage 5

Welche Entwicklungen in diesem Szenario finden Sie besonders positiv? Was macht Ihnen Sorgen? Welche Fragen bleiben für Sie bei diesem Szenario noch offen?

Kommentare (50)

Martin

ID: 4.300 06.12.2020 23:16

Positiv: Der Umbau der Gesellschaft in Sachen Nachhaltigkeit wird nicht ohne Technologie und v.a. smarte Technologien gehen. Flächenverbrauch wird gedrosselt.
Negativ: Technologie allein wird keinen nachhaltigen Umbau der Gesellschaft bringen. Der Bezug zur Natur geht verloren. Soziale Gerechtigkeit bleibt wichtig, scheint zu wenig berücksichtigt.

Guido

ID: 4.247 06.12.2020 18:14

Sämtliche dichtbesiedelte Gebiete müssen die Frage der individuellen Mobilität in Verbindung mit Sicherheit beantworten.
Öffentliche Busse müssen eine ähnliche Attraktivität wie Stadtbahnen erhalten.
Hierfür müssen sie in ähnlichem Takt tags und nachts verkehren und bevorzugte Spuren erhalten damit sie nicht im individualen Stau stecken bleiben.

Der Umbau bzw. die Weiterentwicklung der Stadt wird viele Investitionen erfordern.
Es ist unabdingbar, dass die Stadt wirtschaftlich stabil und handlungsfähig bleibt.
Es ist wichtig, dass die Stadtspitze und der Gemeinderat alles dafür tun, dass die Stadtgesellschaft nicht noch weiter gespalten wird.
Das gegeneinander ausspielen von ökologisch korrekten, wirtschaftlich optimierten und sozialen, alternativen Lebensweisen ist der falsche Weg.
Wir benötigen alle drei. Damit es uns allen gut geht, muss es auch dem städtischen Haushalt gut gehen.

Eine gesunde Freiburger Wirtschaft ist hierfür zwingend erforderlich.

Hannes

ID: 4.239 06.12.2020 17:55

Ich finde insbesonders den Plan der Mehrfachnutzung sehr gut. Das sollte auch gerne in größeren Kontexten gedacht werden. Beispiel: Parkplatz bei Ikea. Eine riesige Fläche, die z.b. am Sonntag ungenutzt ist.

Problematisch bei der Mehrfachnutzung finde ich die Tendenz, dass es keine "freien" Orte mehr geben wird. Mehr Bewohner bei gleicher Grünfläche (abgesehen von den Dachterrassen) heißt weniger Grünfläche pro Person.
Es muss auch für Obdachlose/Drogennutzer Flächen geben von denen sie nicht vergtrieben werden

Hanna

ID: 4.206 06.12.2020 12:26

Positiv finde ich die zunehmende und kreative Begrünung, sowie die Vertikalisierung. Auch den Ausbau energetisch autarker Stadtteile befürworte ich sehr. Mir wäre es wichtig, dass man den "Öko"-Aspekt dem Smart-sein vorzieht. Unterm Strich sollte es unsere Priorität sein, unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern, und nicht Technologisierung um jeden Preis voran zu treiben. Alle Bewohner Freiburgs sollten an dieser Entwicklung teilhaben können.

Fritze

ID: 4.205 06.12.2020 12:22

Gut ist das Flächensparen, die Reduktion des Pro-Kopf-Wohnraums, intelligente Nutzung von Raum und Energie. Problematisch sehe ich, sich komplett auf die Technologie und die Digitalisierung zu verlassen.

Angelika

ID: 4.190 06.12.2020 07:38

Bei der Verdichtung in die Höhe macht mir das Problem der Durchlüftung Sorgen. Wird z. B. der abendliche Höllentäler dadurch blockiert?

Nicole

ID: 4.185 05.12.2020 17:20

In Kombination mit der Selbstversorgerstadt freue ich mich auf einen Regio-Online-Shop als Plattform für regionale Betriebe, damit große Online-Auswahl und regional kein Widerspruch mehr sind und es für regionale Händler etc. rentabel wird ;-)
Schön wäre auch die Bündelung der Zustellungen. Ich sehe nicht ein, warum in ein und dieselbe Straße täglich 4 Paketdienste fahren müssen.
Ich freue mich, wenn mir jemand diese Ideen klaut und ein Geschäftsmodell daraus macht, damit ich's nicht selber machen muss :-)

Barbara

ID: 4.132 05.12.2020 12:44

Technik mit Blick auf Bedürfnisse von Menschen und Natur vom 'guten Leben' einsetzen und gesundheitliche Risiken und damit verbundene Umweltrisiken gut im Blick haben

Uwe

ID: 4.116 05.12.2020 12:24

Der Umbau bzw. die Weiterentwicklung der Stadt wird viele Investitionen erfordern, deshalb ist es wichtig, dass die Stadt wirtschaftlich stabil und handlungsfähig bleibt. Es ist wichtig, dass die Stadtspitze und der Gemeinderat alles dafür tun, dass die Stadtgesellschaft nicht noch weiter gespalten wird. Das gegeneinander ausspielen von ökologisch korrekten, wirtschaftlich optimierten und sozialen, alternativen Lebensweisen ist der falsche Weg. Wir benötigen alle drei. Damit es uns allen gut geht, muss es auch dem städtischen Haushalt gut gehen. Eine gesunde Freiburger Wirtschaft ist hierfür zwingend erforderlich.

VFW

ID: 4.085 05.12.2020 11:08

Sämtliche dichtbesiedelte Gebiete müssen die Frage der individuellen Mobilität in Verbindung mit Sicherheit beantworten. Dies ist der entscheidende Faktor für eine dichte Stadt. Der Ausbau des Stadtbahnnetzes wird hier nur begrenzt helfen. Öffentliche Busse müssen eine ähnliche Attraktivität wie Stadtbahnen erhalten. Hierfür müssen sie in ähnlichem Takt tags und nachts verkehren und bevorzugte Spuren erhalten damit sie nicht im individualen Stau stecken bleiben.

Der Umbau bzw. die Weiterentwicklung der Stadt wird viele Investitionen erfordern. Es ist unabdingbar, dass die Stadt wirtschaftlich stabil und handlungsfähig bleibt. Es ist wichtig, dass die Stadtspitze und der Gemeinderat alles dafür tun, dass die Stadtgesellschaft nicht noch weiter gespalten wird. Das gegeneinander Ausspielen von ökologisch korrekten, wirtschaftlich optimierten und sozialen, alternativen Lebensweisen ist der falsche Weg. Wir benötigen alle drei. Damit es uns allen gut geht, muss es auch dem städtischen Haushalt gut gehen. Eine gesunde Freiburger Wirtschaft ist hierfür zwingend erforderlich.