Szenario 3: Erhaltende Stadt im Speckgürtel

Frage 2

Um das historische Stadtbild zu erhalten, wird in der Kernstadt kaum zusätzlicher Raum für Gewerbe und Wohnen geschaffen (kein Ausweisen neuer Flächen, keine Aufstockung von bestehenden Häusern). Wohnraum wird zu einem knappen und teuren Gut. Insbesondere Familien mit Kindern ziehen in die Ortslagen und die Region. Sollte der Erhalt des Stadtbilds Vorrang vor der Schaffung von Wohnraum für alle haben?

Kommentare (24)

J

ID: 4.301 06.12.2020 23:20

Man sollte mit den Maßnahmen, um Wohnraum zu schaffen nicht in der Stadt anfangen, sondern in den restlichen Stadtteilen. Somit ist das historische Stadtbild auch nicht in Gefahr. Aber dennoch sollte man die Altstadt bestmöglich nutzen.

Pino

ID: 4.270 06.12.2020 21:10

Die Stadt darf nicht vom Wohnraum dominiert werden, es muss im Gleichgewicht sein! Neuer Wohnraum ist notwendig für eine Erhaltung der Bewohner Diversität. Freiburg muss sich an die Zukunft anpassen, d.h aber nicht, dass man schnell neuen Wohnraum hochziehen muss, sondern nachhaltige Gemeinschafts (Hoch)- Häuser bauen kann. Die Stadt muss ein gelebter Ort sein und das passiert nur, wenn auch Menschen dort (im Zentrum) leben!!!

Guido

ID: 4.250 06.12.2020 18:18

Die historische Altstadt, historische Ortskerne der ehemals eigenständigen Stadtteile, aber auch neue Stadtteilzentren sind für die Attraktivität der Stadt verantwortlich.
Das Stadtbild hat sich immer gewandelt, immer verändert.
Die Abwanderung von ganzen Bevölkerungsschichten in die Region wäre ein enormer Verlust an Lebensqualität.

Hanna

ID: 4.209 06.12.2020 12:33

Für mich ist bei der Schaffung von Wohnraum in der Kernstadt die Architektur einer der zentralen Punkte. Wenn diese sich gut in das bestehende Stadtbild fügt, spricht für mich nichts dagegen. Historische Gebäude sollten definitiv erhalten werden, aber alte kraue Betonkästen dürfen gerne moderner, ökologisch sinnvollen Bauten weichen. Freiburg darf nicht zu einer unberührbaren und unbezahlbaren Enklave werden.

Fritze

ID: 4.208 06.12.2020 12:29

Das Stadtbild sollte nicht weiter geschändet werden. Es lässt sicher aber trotzdem auch in der Innenstadt Wohnraum schaffen. Dort gibt es genügend hässliche Bauten, die nach und nach optimiert werden können. Auch lässt sich so bauen, dass das Stadtbild positive Aspekte bekommt.

Barbara

ID: 4.135 05.12.2020 12:46

Hier sollten neue Ideen mit Bürger*innen entwickelt werden, wie vielleicht auch beide Entwicklungen möglich sind.

Uwe

ID: 4.118 05.12.2020 12:32

Ein historisches, für den Tourismus wichtiges Erscheinungsbild hat Freiburg nur in manchen, wenigen Bereichen. Die historische Altstadt, historische Ortskerne der ehemals eigenständigen Stadtteile, aber auch neue Stadtteilzentren sind für die Attraktivität der Stadt verantwortlich. Das Stadtbild hat sich immer gewandelt, immer verändert. Die Abwanderung von ganzen Bevölkerungsschichten in die Region wäre ein enormer Verlust an Lebensqualität. Die Attraktivität Freiburgs begründet sich auf ihre vielschichtige Bevölkerungsstruktur.

VFW

ID: 4.087 05.12.2020 11:11

Ein historisches, für den Tourismus wichtiges Erscheinungsbild hat Freiburg nur in manchen, wenigen Bereichen. Die historische Altstadt, historische Ortskerne der ehemals eigenständigen Stadtteile, aber auch neue Stadtteilzentren sind für die Attraktivität der Stadt verantwortlich. Das Stadtbild hat sich immer gewandelt, immer verändert. Die Abwanderung von ganzen Bevölkerungsschichten in die Region wäre ein enormer Verlust an Lebensqualität. Die Attraktivität Freiburgs begründet sich auf ihre vielschichtige Bevölkerungsstruktur.

Julian

ID: 4.060 04.12.2020 22:49

Freiburg hat einen wunderschönen Altstadtkern zwischen Colombipark und Schlossberg, sowie Europaplatz und Martinstor. Alles darüber hinaus soll sich weiterentwickeln dürfen.
Und wer schon mal in Vauban war, weiß: Auch neue Stadtviertel ziehen Touristen an, wenn sie nachhaltig, ökologisch und lebenswert sind.

Sehr_Gerne

ID: 3.923 02.12.2020 21:16

Es geht nicht nur um Wohnraum, durch den Wegzug aufs Land steigen auch die gesamten Belastungen für die Umwelt in der Regio.

Ausserdem geht es bei neuem Wohnraum auch um Anreize, diesen attraktiv zu gestalten (Im Gegensatz zu aktuellen Billig-Würfeln). Dann ist das neue Stadtbild um Längen attraktiver.