Kapitel 1: Gemeinschaft Tuniberg

Niederungslandschaft

Das Pendant zum Tuniberg bildet die Niederungslandschaft. Die landwirtschaftliche und vegetative Prägung unterscheidet sich stark vom Tunibergrücken. Zahlreiche Fließgewässer und Gräben prägen die Ebene. Das Landschaftsbild der Ebene wird dominiert durch die landwirtschaftlichen Nutzungen mit einem hohen Anteil an intensiv bewirtschaftetem Ackerland. Die Landschaft lebt von der Weite. Die Wechselwirkung mit den Ortslagen ist räumlich unmittelbar - Ortserweiterungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Ebene, dabei stellt der Mühlbach nach Osten eine gemeinsame natürliche Grenze dar. Der Mühlbach ist für die drei nördlichen Ortschaften ein besonders verbindendes Element. Ein gemeinschaftliches Hochwassermanagement ist aufgrund der Hochwassergefährdung unabdingbar.

Niederungslandschaften

Kommentare (6)

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Ulrich

ID: 7.705 01.03.2021 11:15

Der Kretzbach oder Mühlbach ist leider nur ein tiefer Graben, der nicht zum Verweilen einlädt. Sein Verlauf sollte - so wie an einem kurzen Abschnitt zwischen Opfingen und Waltershofen - renaturiert werden und mit Wiesenstücken und Bänken für die Bevölkerung als ein Ort zum Treffen und Verweilen gestaltet werden .

backwoods

ID: 7.717 02.03.2021 15:03

Die Forderung nach Renaturierung muss unterstützt werden. Auch hier im Westen. Nicht nur im Bereich zwischen Sandfang und Jugendherberge im Osten, wo die meisten Gemeinderäte wohnen.

Ulrich

ID: 7.704 01.03.2021 11:12

Auch die Verbindungswege abseits der Straße für Fußgänger und Radfahrer nach Osten, zu den Seen, zum Mundenhof und nach Freiburg müssen verbessert und vor allem gepflegt und unterhalten werden.

Horst

ID: 7.676 28.02.2021 22:25

Die Landwirtschaftsflächen müssen erhalten bleiben.

Hägge-Tägge

ID: 7.669 28.02.2021 21:19

Bei der Bewertung der "Niederungsauen" sollten aber neben intensiv genutzen Landwirtschaftsflächen auch der Mooswald als prägendes Element nicht vergessen werden, der neben den Fliesgewässern auch einige kleinere und den großen Opfinger See "beinhalten". Gerade der Wald ist für mind. drei der vier Ortschaften ein verbindendes Element und die Seen sind wesentliche Naherholungselemente für die "Tuniberger" wie auch die "Kernstädter". Wald und Seen sind übrigens auch mit Wanderwegen gut erschlossen.

Der Mühlbach ist in der Tat verbindend - und bisher oftmals nach Osten begrenzendes Element. Warum ist das so? Wären nicht auch östlich des Mühlbaches Teile der Infrastruktur oder gar Ortsteile denkbar? Könnte nicht z.B. die Opfinger Feuerwehr auf die andere Seite des Wasserlaufes verlagert werden und so Platz für Kindergarten und weiterführende Schule schaffen?

Dieter

ID: 7.648 21.02.2021 11:48

In diesen Niederungslandschaften wird primär Raubbau durch den Anbau von Mais vorwärts getrieben. Folge: übergrenzwertiger Nitratgehalt in Böden und Trinkwasser! Nach sukzessivem Befüllen meines Aquariums starben binnen 2 Tagen SÄMTLICHE Zierfische. Artensterben auf den besagten Feldern ist Realität. Selbiges gilt für den Raubbau auf dem Tuniberg durch übermäßiges Spritzen ("Schädlingsbekämpfung") der Reben.