Kapitel 1: Gemeinschaft Tuniberg

Das Verhältnis zur Kernstadt

Jede Ortschaft hat den berechtigten Anspruch, als individueller Bestandteil der Gesamtstadt wahrgenommen zu werden und eigene Bedarfe geltend zu machen. Bei übergeordneten Entwicklungsfragen ziehen die Tuniberg-Ortschaften dagegen an einem Strang. Dies verbessert die Wahrnehmung in der Gesamtstadt und erhöht die Umsetzungschancen. Hierzu gehören u.a. die Themen:

  • Ausbau der ÖPNV-Anbindung und des Angebots der Verkehrsarten des Umweltverbunds (Rad, Fußgänger, Leihmobilität)
  • Übergreifende Bildungs- und Infrastruktureinrichtungen, wie z. B. weiterführende Schulen
  • Hochwasserschutz
  • Qualifizierung der Landschafts- und Freiräume
  • Anbindung an leistungsfähige Datennetze
Verhältnis zur Kernstadt

Kommentare (7)

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backwoods

ID: 7.718 02.03.2021 15:07

Beim Hochwasserschutz müssen wir allerdings sehr wachsam sein, damit nicht Größenwahn (siehe Bohrertal-Damm in Günterstal) die Sache bestimmt.

Frank

ID: 7.711 01.03.2021 12:01

Die Anbindung an die Kernstadt ist aus meiner Sicht unzureichend. Buslinie nach Gottenheim zur S-bahn und fahrradweg von WaHo nach Gottenheim wäre eine weitere Option zur Anbindung nach Freiburg. Da aber die Kreisgrenze unüberwindar scheint,ist der Weg über Gottenheim wohl nicht möglich, was völlig unverständlich ist.

Ulrich

ID: 7.706 01.03.2021 11:19

Die Datennetze in den Ortschaften müssen für alle Anbieter offen sein, so dass kein Monopol für eine einzelne Firma wie Inexio bestehen kann.
Für die Zukunft ist es wichtig, dass alle Haushalte mit einem Glasfaseranschluss direkt angeschlossen werden.

Frank

ID: 7.710 01.03.2021 11:57

absolut ! Die tunibergemeinden sind doch Stadteile oder ? WEnn man zur Stadt Freiburg gehört muss die Stadt auch dafür sorgen, dass alle Stadteile gleichbehandelt werden und gleiche Infrastruktur bekommen....

Horst

ID: 7.675 28.02.2021 22:21

Vergessen wir nicht: All die aufgezählte "übergeordnete Entwicklung" wird sich die Kernstadt mit Tuniberger Bauland bezahlen lassen. Denn die Kernstadt selbst ist ja zugebaut. Vorher ein paar Geschenke an die Ortschaften, dann läuft das.

Hägge-Tägge

ID: 7.670 28.02.2021 21:32

Interessanter Weise hat die Print-Fassung an diesem Punkt einen anderen, längeren Text, in dem auch vom Beitrag der Tuniberg-Ortschaften als Wohnstandort gesprochen wird. Das finde ich eine unangebrachte Verkürzung und Vereinfachung der Beziehung zur Stadt. Natürlich ist der Blick der Ortschaften oftmals nach Osten (gen Freiburg) gerichtet. Aber die Ortschaften bieten Freiburg mehr als nur qualifizierte Siedlungsflächen! Allein der ländliche, naturnähere Charakter mit pituresken Ortskernen und Naherholungsangeboten (Wander-/Fadfahrstrecken, Straussenwirtschaften, Seen...) ist für Freiburger von hohem Wert. Daher ist auch die Dezentralisierung von Infrastruktur in die Ortschaften relevant und im Verhältnis zur Kernstadt wichtig. Dies könnte die weiterführende Schule sein, dies könnte aber auch Gewerbe sein, so dass Arbeitskräfte von der Kernstadt in die Tuniberg-Ortschaften pendeln müssten (was z.B. bei der all-morgendlichen Nutzung des Radwegs entlang der Opfinger Straße schon auffällt: Es fahren auch eine Reihe von Radfahrern nach Opfingen "raus", nicht nur alle nach Freiburg "rein"!)

Moderation

Kommentar der Moderation
ID: 7.731 02.03.2021 16:40

Hallo Hägge-Tägge,
vielen Dank für Ihren Hinweis. Im Rahmen der fortlaufenden Weiterentwicklung der Rahmenplanung kam es noch zu geringfügigen Anpassungen. Wir entschuldigen die Abweichungen zwischen der analogen und digitalen Version. Die aufgeführten Inhalte auf mitmachen.freiburg stellen die aktuelle Version dar. Im Rahmen der Auswertung werden wir alle Kommentare (analog wie digital) aufnehmen und den entsprechenden Stellen zuordnen.