Kapitel 1: Gemeinschaft Tuniberg

Grüne Pufferzone

Durch Grünstrukturen, welche eine ebenfalls als grüne Pufferzone und Ost-West-Grünverbindung zwischen der Ebene und der Höhenlandschaft dienen, sollen die Grenzen zwischen den Ortschaften klar ablesbar bleiben.

Grüne Pufferzone

Kommentare (9)

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Frank

ID: 7.712 01.03.2021 12:06

Warum sollen die Tuniberggemeinden nicht vergrössert werden und auch zusammenwachsen. Der Wohnraumbedarf ist da. Ob am Ende weiter Monokulturen wie Mais und Wein erhalten werden sollen oder wichtiger und notwendiger Wohnraum geschaffen werden soll ist für mich eindeutig.

backwoods

ID: 7.719 02.03.2021 15:16

Das finde ich, lieber Frank zu kurzsichtig: Wenn die Freiflächen (egal, ob oder/und wie genutzt) erstmal zugebaut sind, dann sind sie als Freiflächen verloren. Die konventionelle Landwirtschaft/Weinwirtschaft läßt sich aber grundsätzlich ökologisieren. Die Schaffung von Wohnraum (in dieser pauschalen Form, ohne zu präzisieren, WER baut, WO genau gebaut werden soll etcpp) ist für mich ein PR-Argument der Immo-Branche. Freiburg (siehe statist. Jb) ist im 2020 geschrumpft, nicht mehr gewachsen!

Hägge-Tägge

ID: 7.671 28.02.2021 21:45

Tatsächlich sind diese "Grünspangen" zwischen Tuniberg und Niederungsaue durchaus erhaltenswert. Man brauch sich nicht vorstellen, dass diese Bereiche naturbelassene Biotope wären (wobei das vielleicht auch eine nette Vorstellung wäre). Aber allein eine zivilisationsfreie Passage von Ost nach West (z.B. auch für die vielen Reiterinnen und Reiter) wäre bei zugebauten Flächen kaum mehr möglich. Der Wegfall der "trennenden Teile" zwischen Ortschaften könnte bald einer Art "Großortschaft Tuniberg" Vorschub leisten - gepaart mit einem Identitätsverlust, den viele Bewohnerinnen und Bewohner nicht begrüßen würden.

rv

ID: 7.654 24.02.2021 10:42

Wir fand dieses Postulat "Grenzen sollen klar ablesbar sein" Eingang in das Leitbild? Ich persönlich halte dies für völlig überflüssig. Bsp.: Munzingen und Tiengen trennen nur noch ca. 800 m. Weshalb sollen die nicht auch verbaut werden, wenn es bis zur Autobahn hin noch genügend landwirtschaftliche Felder gibt?

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Moderation

Kommentar der Moderation
ID: 7.728 02.03.2021 16:35

Hallo rv,
an einigen Stellen zwischen den Ortschaften ergibt sich durch die übergeordnete regionalplanerische Vorgabe von "Grünzäsuren" eine Vorgabe zur Freihaltung von Bebauung. Darüber hinaus wurde dieses Anliegen mehrfach in vorangegangenen Beteiligungsformaten wie den "Dialogen am Bänkle" zu den Wein- und Dorffesten sowie dem Tuniberg-Forum Ende 2019 oder durch die Begleitgruppe aus Ortschaftsrätinnen und -räten vorgebracht.

Dieter

ID: 7.650 21.02.2021 12:08

Nachwort: durch "nachhaltigen" Raubbau an der restlichen Natur durch Wein- und übermäßigen Maisanbau und den damit einhergehenden Missbrauch von Pestiziden, hat sich die Artenvielfalt am Tuniberg drastisch dezimiert: arlamiernder Rückgang der Vogelpopulationen durch Insektensterben. Am Krebsbach entdeckte ich im letzten Sommer 2020 auf ca. 3 aufeinanderfolgenden Tagen ein Massensterben von Bienen und Wespen, welche auf dem dort entlang führenden Weg, als auch seitlich daneben, in stundenlangem Todeskampf kläglich verendeten. Natur- und Artenschutz existiert am Tuniberg KEINESFALLS. Auch hier orientiert sich alles an der Profitmaximierung. Was hier als "identitätstiftend" verkauft werden soll, entzieht sich meiner Phantasie.

Dieter

ID: 7.649 21.02.2021 11:53

Wo befinden sich denn bitte diese "grünen Pufferzonen"? Und sollte es welche geben, um wie viele ("wenige" wäre treffender) handelt es sich dann in prozentualer Relation zur sogenannten Nutzfläche?

Moderation

Kommentar der Moderation
ID: 7.729 02.03.2021 16:37

Hallo Dieter,
als "Grüne Pufferzonen" werden im räumlichen Leitbild die unbebauten Bereiche zwischen den vier Ortschaften bezeichnet, wie auch in der Grafik dargestellt. Die Bezeichnung bezieht sich nicht auf eine ökologische Bewertung der Flächen.