Kapitel 5: Verkehrliche Infrastruktur und Mobilität

Leitziel 2

Optimale Vernetzung mit der Kernstadt Freiburg

Langfristiges Ziel ist eine optimale Vernetzung mit der Kernstadt, insbesondere durch eine verbesserte ÖPNV-Anbindung und sichere Radwegeverbindungen. Damit sollen Pendlerverkehre im motorisierten Individualverkehr so gering wie möglich gehalten werden. Mobilitäts-HUBs können verschiedene Verkehrsangebote des Umweltverbunds miteinander verknüpfen und Veränderungen im Pendlerverhalten unterstützen. Wichtig ist jedoch, in der Kernstadt Rücksicht auf die Pendler aus den umliegenden Ortschaften zu nehmen und beispielsweise HUBs an Straßenbahnendhaltestellen und Ortseingängen zu etablieren. Hierzu ist eine enge gesamtstädtische Abstimmung unabdingbar. Mittelfristig sollen Perspektiven zum Ausbau und Anbindung der Tuniberg-Ortschaften an den schienengebundenen ÖV entwickelt werden.

Kommentare (14)

Ergo am Tuniberg

ID: 7.874 14.03.2021 23:08

Stichwort "Anschluß an den schienengebundenen ÖV": dies ist sicher sinnvoll, da es auch genug Pendler hat, die nicht nur in die Kernstadt wollen / müssen. Viel einfacher wäre es doch, den Anschluß Richtung Bahn in Bad Krozingen zu suchen über eine Achse Waltershofen-Opfingen-Tiengen-Munzingen-Mengen-Krozingen; zum einen wären dann die Gemeinden untereinander vernetzt, was einem bereits oft geäußerten Wunsch Vieler entsprechen würde, zum anderen kann dort sehr gut weiter umgestiegen werden. Ganz zu schweigen von der potentiellen Nutzung der dortigen Infrastruktur (Handel, Therapeuten, Kliniken, Kultur...)

Maria

ID: 7.870 14.03.2021 21:53

Die Busse in die Stadt sollten häufiger verkehren und nicht alle zeitgleich ankommen, sodass die Straßenbahnen überfüllt sind. Gerade für Schüler dauert so der Schulweg viel zu lange. warum können Busse nicht ein bisschen weiter Richtung Stadt fahren?

Die Radwege sind ausbaufähig. Sie sind und bleiben für Frauen halt in der Dunkelheit eher gruselig, weil sie am Wald vorbeigehen.

MS

ID: 7.833 14.03.2021 17:23

1. Radweg (Munzingen - Freiburg)
Auch für Radfahrer geht der Anschluss von Munzingen an die Radverbindung Tiengen-Haid über die viel mit Autos befahrene Nebenstrecke (Siedlerhöfe bis Freiburger Landstraße (Höhe Sportplatz, Reitclub, See). Diese Nebenstrasse ist für Radfahrer gefährlich, da die Autos oft sehr schnell und eng an den Radfahrern vorbeifahren. Dies gilt umso mehr da die Straßenbegrenzung regelmäßig an vielen Stellen ausgespült ist und Abrüche von 10 cm aufweist. Hier sollte eine sichere Radvorrangroute geschaffen werden, die auch für Kinder und Senioren komfortabel nutzbar ist.

2. Bus-Straßenbahn
Gerade auf dem Rückweg nach Tiengen-Munzingen hat u.a. der 11er-Bus schlechten Anschluss. Die Anschlüsse zurück in die Außengemeinden sollten jetzt und dann bei Fahrplanänderungen geprüft und optimiert werden.

M_Opfi

ID: 7.802 14.03.2021 12:12

Statt Straßenbahn, wie wäre es mit einer Seilbahn? Kein warten auf Bus oder Bahn.

Die Radwege nach Freiburg müssen endlich wie die übrigen Radvorrangrouten regelmäßig gepflegt und im Winter geräumt werden.

Martin

ID: 7.780 11.03.2021 22:11

Die Wald-Radwege von Waltershofen und St. Nikolaus am Opfinger See und Mundenhof vorbei sind schnelle Verbindungen nach Rieselfeld und in die Innenstadt. Auch im Vergleich zum Radweg an der Strasse von Opfingen nach Rieselfeld viel schöner. Bei Regenwetter machen diese aber wenig Spass. Diese sollten so gestaltet werden, dass man bei schlechten Wetter nicht total verdreckt wird. Auch im Hinblick auf den neuen Stadtteil Dietenbach bieten diese Radwege viel Potenzial

Radfahrer

ID: 7.750 05.03.2021 17:06

Wald-Rad-Weg FR-Tiengen - FR Haid

Nördlich und parallel zur B31, vom Parkplatz Nord nach der Autobahnbrücke bis Fa Wirth in FR Haid.

Ich fahre oft mit dem Fahrrad von Tiengen in die Stadt und zurück.
Nachts ist ein gutes Fahrradlicht oder besser eine Stirnlampe von Vorteil, das man die wenigen Schlaglöcher frühzeitig erkennt.

Ich fahre nicht so gern auf dem richtig gut asphaltierten Radweg neben der B31. Die Probleme wurden hier angesprochen.

Ich bevorzuge den Waldweg, der ca 100 Meter weiter nördlich von der B31, durch den schönen Wald führt.
Leider gibt es in der Nähe von Keidel Bad eine Strecke, ca 100 m, die nicht so gut befahrbar ist, das ist nur ein Waldtrampelpfad.

Hier wünsche ich mir für den Wald-Rad-Weg einen Lückenschluss für gute Befahrbarkeit mit dem Rad.

Karte:
https://c.gmx.net/@324468296206254779/uMsxcN32QC-53Y89-D3OEQ

Grün: bestehende Waldradwege.
Rot: fehlender Lückenschluss bitte befahrbar machen für normale Fahrräder.

Hägge-Tägge

ID: 7.747 02.03.2021 22:42

Perspektiven zur Schienen-Anbindung der Tuniberg-Ortschaften? Das war schon mal ein Aprilscherz der BZ! 6km Straßenbahn vom Rieselfeld nach Opfingen? 1km Messe-StaBa-Ausbau haben fast 18 Mio Euro gekostet! Das wären für den Anschluss nach Opfingen dann vielleicht 90 Mio Euro?
Da wäre ein sicheres Anschlusskonzept StraBa-Bus mit einer guten Taktung für die Ortschaften schon mal wesentlich (so dass der Bus nicht vor der StraBa Angst bekommt und schnell noch wegfährt!)

RF

ID: 7.663 28.02.2021 17:03

Sowohl die Linien 31 und 32 als auch 32 und 33 bedienen die gleichen Endstellen und dies oft fast zeitgleich.So sind auch die erreichten Bahnen entsprechend oft total überfüllt. Wieso kann nicht eine Linie in die Innenstadt durchfahren und eine bis zur Bissierstraße, damit weitere Umstiege möglich sind.

Jan

ID: 7.653 23.02.2021 22:45

Der bestehende Radweg von Tiengen in die Innenstadt ist eine tolle Sache, viel direkter geht es quasi nicht in die Stadt.
Jedoch gibt es einige Mängel an diesem Radweg.
Das Ziel einer optimalen Vernetzung mit der Kernstadt wird leider nicht erreicht, wenn im Winter das gesamte Stück bis zur Stadt und auch in der weiter in die Stadt hinein mit einer unbefahrbaren Eisschicht bedeckt ist. Selbst dann, wenn bereits alle Straßen, die für den Autoverkehr geräumt sind, schon seit Tagen wieder befahrbar sind.
Dieser und der etwas weiter nördlich gelegene Radweg von und nach Opfingen sind (meines Wissens nach) die einzigen asphaltierten Radverbindungen in die Stadt. Der Aufwand diese Wege zu räumen dürfte daher zu stemmen sein und ist dafür um so bedeutender. Besonders in der jetzigen Zeit möchte ich nicht gezwungen sein auf die Öffentlichen umzusteigen, obwohl es die Temperaturen und das Wetter noch zulassen.
Ein von den Tuniberg Ortschaften oder mit der Kernstadt organisierter Winterdienst im Besonderen für die Radwege wäre wünschenswert.
Außerdem wird man in den dunklen Stunden des Tages von den Fahrzeugen auf der parallel laufenden Straße durchgängig geblendet. Der Radweg liegt an vielen Stellen etwa einen halben Meter tiefer als die Straße, eben auf der Höhe der Autoscheinwerfer. Das lässt sich wohl nicht mehr ändern, sollte aber bei zukünftigen Radwegen bedacht werden.
Die Einmündung in Richtung der Therme ist eine beliebte Stelle übersehen zu werden. An dieser Stelle macht der Radweg einen ungünstigen Knick, so dass Autofahrer, die den direkt angrenzenden Parkplatz verlassen, erst den Radweg überqueren müssen. Eine bauliche Trennung wäre sinnvoll.
Man wird nicht nur an dieser prominenten Einmündung oft übersehen, sondern an allen anderen die auf dieser Strecke liegen. Die Aufmerksamkeit der Autofahrenden sollte darauf gelenkt werden, dass sie, bevor sie auf die eigentliche Straße einbiegen, einen Radweg überqueren.
Eine große Verbesserung des Pendlerverkehrs wäre außerdem die Möglichkeit, das eigene Zweirad mit den Öffentlichen transportieren zu können. Viele Angebote, wie z.B. diese Mietfahrradgaragen sind in vielerlei Hinsicht absolut unattraktiv gegenüber der Mitnahme des eigenen Fahrrads.

Hägge-Tägge

ID: 7.746 02.03.2021 22:34

100% Unterstützung: Auf die katastrophale Situation mit der tagelangen Eisschicht auf dem Radweg in diesem Winter hatte ich (zwar für den Radweg Opfingen-Freiburg) das GuT und die ASF (die für die Räumung zuständig wäre) schon hingewiesen... Vermutlich war "das eine verfügbare Räumgerät überlastet"! Zitat aus der Antwort des ASF-Geschäftsführers "Die andauernden Schneefälle in der vergangenen Woche haben unsere Kapazitäten voll in Anspruch genommen. ... In derartigen Situationen müssen wir ... sowohl bei Straßen als auch bei Radwegen im Sinne von Sicherheit und Nutzungsintensität priorisieren. So wurden Hauptverkehrsstraßen und Rad-Hauptverbindungsstrecken seit dem Beginn des Schneefalls täglich vom Winterdienst befahren." Auch nach 4 Tagen ohne jeden Neuschneefall war noch kein Streu-Fahrzeug auf dem Radweg gesehen worden, und das in einer Fahrradstadt wie Freiburg.

Auch was die sichere Gestaltung der Radwege angeht: 100% Unterstützung!

Maki

ID: 7.641 19.02.2021 17:12

Wie oft wurde das schon von Bürgern und Ortschaftsräten gefordert? Und bisher immer ohne Erfolg. Mit einem Stück bedrucktem Hochglanzpapier ändert sich da auch nichts.

Horst

ID: 7.690 28.02.2021 23:30

Liebe Ortschaften, ihr müsst der Kernstadt nur genug Bauflächen bereitstellen, dann kriegt ihr auch nen besseren ÖPNV.

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