Massiver Ausbau der Fahrradstraßen zu Lasten des Autoverkehrs – Freiburg soll das südbadische Kopenhagen werden

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Erstellt von Tobias am 15.05.2018 um 23:36 Uhr

Um Menschen zum Umstieg vom Auto aufs Fahrrad zu bewegen, muss der Radverkehr attraktiver werden: hier gibt es in Freiburg erhebliches Verbesserungspotential! Es führt kein Weg an einer Reduzierung des PKW-Verkehrs im innenstädtischen Bereich sowie insbesondere an einer Reduzierung der Straßenparkflächen vorbei. Würden, wie beispielsweise mit großem Erfolg in Zürich betrieben, jährlich zwei bis drei Prozent der öffentlichen Parkplätze rückgebaut, entstünde Platz für Grünflächen, Gehwege, Fahrradabstellplätze und dergleichen.
Eine einfache, kostengünstige Maßnahme: jährlich neue Fahrradstraßen ausweisen und durch bauliche Flankierung und Monitoring diese auch sichern. Kopenhagens Erfolgsmodell beruht darauf, den Autoverkehr nicht auszusperren, ihn aber zunehmend unattraktiv zu machen und gleichzeitig viel und tollen Service für diejenigen anzubieten, die bereit sind für den Klimaschutz aufs Rad oder ÖPNV umzusteigen. Solche Maßnahmen sind relativ kostengünstig durchführbar, erfordern aber eine Stadtregierung und eine Verwaltung, die bereit ist derartige Maßnahmen auch gegen Widerstände durchzusetzen.