Chancen und Risiken der digitalen Kommunikation

ID: 250
Erstellt von Moderation digital.freiburg am 08.11.2018 um 14:37 Uhr
Gesellschaft, Ethik, Sicherheit & Vertrauen

Es gibt vielfältige, neue Möglichkeiten der digitalen Kommunikation in unserer Ge-sellschaft. Sie bietet die Möglichkeit, Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen und mit den verschiedensten Interessen schnell zu verbinden. Egal, ob man eine Plattform für regionale Talente oder für seine Stadt oder seinen Stadtteil anbieten möchte, es lässt sich schnell und bequem erledigen. Die Schattenseite ist jedoch, dass nur einige, wenige Konzerne die Gesamtheit der Daten besitzen und Kommunikationsplattformen nach Ihren Interessen ausgestalten. Jeder Einzelne muss heute abwägen, ober er sich beteiligen will. Er muss die Chancen und Risiken abwägen, da er sich nicht darauf verlassen kann, dass seine Privatsphäre geachtet wird. Die Daten, die er preisgibt, könnten auch zu seiner persönlichen Überwachung genutzt werden. Auch Kriminelle können diese gezielt missbrauchen. Das muss sich ändern: Nicht wenige bestimmen alles, sondern jeder sein und alle das Gemeinsame. Wir brauchen offene Projekte und keine geschlossenen Technologien. Wir müssen auch die Menschen mitnehmen die „analog“ bleiben wollen. Wir müssen eine „digitale Gymnastik“ gegen die "Faulheit der Plattformen" erfinden.

[Pitch Tisch Nr. 5 aus der Bürger_innenkonferenz]

Löst Ihr Vorschlag bestehende Probleme? Wer hat etwas von Ihrem Vorschlag?

Zielgruppe: Alle / Jede_r

Wertversprechen:
Die Einführung einer respektvollen Kommunikationskultur
Die Erhaltung der Individualität des Einzelnen
Eine Förderung der friedlichen Weiterentwicklung der Menschheit

Kommentare (2)

Joha

26.11.2018 22:29

Open source, open data, ... freie Formate und Standards wie XML und der Vorschlag mit ID 292 können hier etwas beitragen.
Ansonsten gelingt m.E. der Spagat zwischen analoger und digitaler Welt schon recht gut. So gibt es das Internet-Angebot und das gedruckte Amtsblatt und den Bürgerservice, Stadtteil Konferenzen mit dem OB aber auch eine facebook-/instagram-Sprechstunde, eine reale Bücherei mit einer "analogen" aber auch digitalen Ausleihe, ...
Nur im digitalen Bereich kann m.E. noch etwas besser zukunftsorientiert auf offene Standards gesetzt werden (Z.B. wäre es gut die Inhalte des Amtsblattes nicht nur als PDF sondern auch einfach in barrierefreier (Text)-Version anzubieten).

Petwic

08.11.2018 21:52

Es wäre schön, wenn diese "großen" Themen noch konkreter gefasst werden könnten.