Bereitstellung digitaler Lesegeräte fü Personalausweise.

ID: 296
Erstellt von Clemens am 27.11.2018 um 19:36 Uhr

Dieser Vorschlag ist abhängig von der zukünftigen Digitalstrategie der Stadt Freiburg!!!
Die Stadt stellt jedem Bürger, der sich für einen digitalen Ausweis entscheidet oder entschieden hat kostenlos ein Lesegerät zur Verfügung. Zusätzlich werden Lesegeräte an Terminals im Bürgerzentrum bereit gestellt.

Löst Ihr Vorschlag bestehende Probleme? Wer hat etwas von Ihrem Vorschlag?

Die Anwendung digitaler Bürgerservices werden schneller akzeptiert. Digitale Vorgänge können vom Bürger auch nach Schließung des Bürgerzentrums von zu Hause aus erledigt werden. Das spart Geld für alle Beteiligten. Die Verwaltung profitiert ebenso wie der Bürger. Die Hardware ist in Massen extrem billig zu erwerben (z.B. über Pearl). Sollte sich der Gemeinderat dagegen stellen, so muss auf jeden Fall ein gefördertes Angebot für alle Bürger bereit gestellt werden, bei dem Sozialhilfeempfänger, Arbeitslosen ohne Leistungsbezug und Rentnern kostenlos ein Erwerb auf Wunsch ermöglicht wird.

Kommentare (8)

Joha

ID: 301 02.12.2018 09:28

Info:
Die Unsicherheit des "extrem billigen" Basisleser: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Chaos-Computer-Club-Neuer-Personalausweis-ist-nicht-sicher-1958360.html
Es müsste also mindestens ein "Standardleser (Cat S)" sein. Kosten ca. 60 Euro pro Stück...

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Joha

ID: 304 02.12.2018 11:54

Dass das Problem nach wie vor bis heute besteht, steht übrigens aktuell so auch auf der offiziellen dazugehörigen Homepage:

"Sicherheitskritisch ist immer das Gerät, an dem die PIN eingegeben wird, denn hier könnten unter Umständen Schadsoftware, insbesondere Keylogger, vorhanden sein, die die PIN mitlesen könnten. Wir empfehlen aktuelle Betriebssysteme und Virenscanner einzusetzen, um dies zu verhindern.
Im Vergleich dazu gelangt bei Nutzung eines Komfortlesers (Sicherheitsstufe 3) die PIN niemals auf die Computer und kann somit nicht abgefangen werden."

Nach den aktuellen offiziellen Informationen wird hier also nicht mal mehr "Cat S" als gegen den im Artikel beschrieben Angriff als sicher erwähnt.

Joha

ID: 294 01.12.2018 21:35

Da an anderer Stelle immer Einsparungen angemahnt werden und in dem Fall die Ausgaben nicht einmal Menschen sondern nur zukünftigem Elektroschrott zu Gute kommen: dies können auch bereits vorhandene Smartphones mit NFC mit einer einfachen App: https://www.ausweisapp.bund.de/ausweisapp2-home/
Daher sollte die Stadt für unnötige zusätzliche Geräte kein Geld ausgeben.

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Clemens

ID: 297 02.12.2018 06:32

Auch wenn dieser Vorschlag von Joha ganze Bevölkerungsgruppen in Freiburg ausschließt, so ist es doch ein guter und praktikabler Kompromiss! Danke dafür! Sozial ist halt immer noch, was einen selbst betrifft!
Somit erhalte ich lediglich meinen Vorschlag zur Einrichtung zentraler Terminals im Amt für Bürgerservice aufrecht. Bürger, die nicht über ein NFC-Device verfügen bzw. dieses nur eingeschränkt oder mit Hilfe Dritter bzw. spezieller Zusatztechnologien bedienen können, würde so zumindest eine gesellschaftliche Teilhabe an der digitalen Entwicklung ermöglicht. Dies würde den Menschen wirklich zu Gute kommen, Joha!
Ich mache noch einmal darauf aufmerksam, dass dieser Vorschlag eng mit der zukünftigen Digitalstrategie der Stadt verknüpft ist.
Sollten keine oder nur wenige digitale Services angeboten werden, können auch die Terminals entfallen.
Ich merke schon, es geht voran. Schade, dass so Wenige diese Möglichkeit der digitalen Beteiligung nutzen. Obwohl... ;-)