Radweg FR- Waltershofen nach Gottenheim entlang der L 187

ID: 518
Erstellt von Baf am 19.01.2019 um 23:11 Uhr
Verkehr

Noch keinen Schritt weiter, trotz des „Radverkehrskonzepts 2020“ aus dem Jahr 2012, dem der Gemeinderat im April 2013 zugestimmt hatte.
Der Nutzen wurde darin in die höchste Stufe - sehr hoch - eingruppiert.
Begründung: Bestandteil einer Hauptroute. Die Verbindung hat eine sehr hohe Bedeutung im Netz zwischen den Ortschaften, für den übergeordneten Radverkehr (Freizeit, Tourismus) entlang des Tunibergs sowie zur Anbindung des S-Bahn-Haltepunktes Gottenheim insbesondere für den Schüler- und Berufsverkehr.
Schon im letzten Beteiligungshaushalt (Februar 2015) stand: Radweg Gottenheim-Waltershofen
„Das Radfahren zwischen Gottenheim und Waltershofen ist durch die kurvenreiche, schlecht einsehbare Streckenführung über die Landstrasse am Tuniberg nicht ungefährlich. Das Queren über den Tuniberg selbst ist nicht jedermanns Sache. Von daher wäre die Anlage eines Radwegs zwischen beiden Ortschaften ausgesprochen wünschenswert.“
Die damalige Antwort des Redaktionsteams:
„wir haben vom Garten- und Tiefbauamt die Rückmeldung bekommen, dass der Bau eines Radwegs zwischen Gottenheim und Waltershofen geplant ist, im Maßnahmenplan, der zum Radverkehrskonzept 2020 gehört, finden Sie die Strecke auf Seite 6 unten. Hier sind aber auch noch Abstimmungsgespräche mit dem Landkreis und dem Regierungspräsidium nötig, geplant ist der Bau im Zeitraum zwischen 2017 und 2020.
Wann geschieht endlich wirklich was?

Kommentare (8)

Hubert

27.01.2019 17:15

Langsam wird es Zeit, dass dieser Lückenschluß vollzogen wird. Die ständigen Ausreden erinnern an einen Kindergarten.

Sepp

27.01.2019 09:09

Sepp
Seit Jahren immer nur Vertröstungen für eine gefährliche Verbindung.

Anita

25.01.2019 23:32

Bei uns wurde vor 2 Wochen das kleine Stück zwischen Merdingen und Wippertskirch endlich vermessen. Wäre wirklich schön wenn auch dort der Radweg weitergeführt werden würde.

Moderation

Kommentar der Moderation
25.01.2019 13:38

Hallo Baf, vom zuständigen Garten- und Tiefbauamt haben wir folgende Antwort bekommen:
Zuständig für die Landesstraße und den Bau des Radweges zwischen Waltershofen und Gottenheim ist das Land Baden-Württemberg und nicht die Stadt Freiburg. Aufgrund der hohen Priorität, die die Stadt in diesem Radweg sieht und auch im Radverkehrskonzept so festgeschrieben hat, versucht die Stadt eine zeitnahe Umsetzung beim Land zu erreichen. Leider teilt das Land bislang nicht die städtische Einschätzung zu diesem Radweg.

Kuhwi

23.01.2019 15:58

Dieser Radweg ist für jeden Freiburger/Tuniberger nur mit Vorteilen verbunden. Verbindet die Ortschaft Waltershofen mit Gottenheim endlich mit einem sicheren Radweg für Radfahrer, sorgt parallel für ein tolles Naturerlebnis direkt am Rande des Tunibergs und bindet endlich für alle den umweltfreundlichen Weg für Waltershofen nach Freiburg mit der S-Bahn an. Umgekehrt können Bewohner von Gottenheim den Tuniberg-Express ab Waltershofen besser frequentieren. Die 2,5 Mio, von dem vorgesehenen Ausbau des Colombipark, wären hier sinnvoller investiert.

Helmut

24.01.2019 12:43

Die Verantwortlichen sollten die Prios der einzelnen Projekte neu bewerten und ggf. anpassen. Das der Columbi Park neu gestaltet werden soll scheint mir eher ein "nice to have". Aus meiner Verantwortung als Familienvater werden ich mit meiner Familie niemals eine Fahrradtour planen, die die Verbindungsstraße Gottenheim - Waltershofen beinhaltet. Das ist einfach zu gefährlich! Hier sehe ich die Prio ganz klar auf "must be" und klar vor dem Columbipark.

Paul

21.01.2019 15:17

Radverkehrskonzept 2020 weiter mit Nachdruck umsetzen! Da sind viele wichtige Teilprojekte dabei.
Als ich das GuT angeschrieben hatte war die Antwort: Wir brauchen mehr Geld und Personal dafür. Deswegen jetzt Geld für Radverkehrsinfrastruktur einplanen!

Hans-Jürgen

21.01.2019 10:48

Alle Fakten sehr gut beschrieben! Seit vielen Jahren reden Stadt und Land (grün regiert) von Wichtigkeit der Fahrradwege. Aber hier wird deutlich sichtbar leider der schwarze Peter ständig zwischen Stadt un RP hin- und hergeschoben.