Förderung von gemeinsamen Wohnen

ID: 642
Erstellt von freiburgmachmit am 27.01.2019 um 12:14 Uhr

Das gemeinsame Wohnen müsste auch von der Stadt Freiburg mehr gefördert werden:
- Aufbau einer zentralen Anlaufstelle für Menschen jeglichen Alters, die daran interessiert sind, z.B. in einer WG zu leben oder eine Baugruppe zu bilden oder andere Wohnformen zu gründen.
- verstärkte Berücksichtigung alternativer Wohnformen bei der Vergabe von Grundstücken oder Vermietung/ Verpachtung von Gebäuden.

Kommentare (1)

Su

ID: 2.998 27.01.2019 13:51

Ich finde es ebenfalls wichtig, unterschiedlichste Wohnmodelle zu unterstützen.
Familien mit Kindern finden oft keine passende Wohnung, aber genauso oft eben auch Menschen ohne „familiäre“ Wurzel , die trotzdem gemeinsam wohnen und sixh dadurch auch unterstützen möchten.
Generationenübergreifendes Wohnen, StudentInnen, Alleinwohnende, die trotzdem gemeinschaftlich leben möchten....
Es gibt vielfältige zukunftsträchtige Wohnformen, die bisher offiziell in Freiburg keine Unterstützung finden. ( im Gegensatz zu anderen Städten, die hier fortschrittlicher denken)
Wer sich eine lebendige, unterstützende Stadtgemeinschaft wünscht, muss auch aktiv bereit sein, einen Rahmen dafür zu schaffen. Freiburg könnte dacon nur gewinnen.
(Das hieße gerade auch hier Bauvorhaben unterstützen, die z.B auf genossenschaftliches Wohnen ausgerichtet sind, statt nur an den „Mehraufwand“ zu denken; Wohnungen so zu gestalten, dass Zimmer „gleich gross“ sind und variabel genutzt werden können; „Wohnküchen“, Gemeinschaftsräume im Haus und Balkone einzuplanen um sich zu begegnen zu können uvm.)
Ebenfalls „alternative“ Bauformen mit zu unterstützen ( Tiny houses, Jurten, Bauwagen etc. sind keine Gefahr für eine lebendige Stadt,
Gelände dafür zu suchen bzw. Unterstützung zu bieten würden diese aus einer wohl oft „Gefühlten Schmuddelecke“ herausholen können.)