Singletrail auf den Rosskopf

ID: 688
Erstellt von Andreas am 04.01.2021 um 19:39 Uhr

Um der immer weiter steigenden Anzahl an Mountainbikern in Freiburg gerecht zu werden sollte ein Singletrail (schmaler Weg für Mountainbiker) von Freiburg Stadtgarten/Schwabentor etc. auf den Rosskopf angelegt bzw. bereits vorhandene Wege zumindest offiziell für Radfahrer freigegeben werden. Der offizielle Uphill über großteils breite Forstwege ist für Mountainbiker wenig attraktiv weshalb sehr oft schmale Wanderwege befahren werden was leider immer wieder zu Konflikten führt. Am einfachsten und nahezu kostenlos wäre natürlich die offizielle Freigabe der ohnehin schon reichlich vorhandenen Wege, die nach meiner Wahrnehmung vom Großteil der Waldbesucher respekt- und rücksichtsvoll genutzt werden.

Kommentare (9)

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Steffen

ID: 6.591 25.01.2021 09:01

Rücksichtsvolles Verhalten auf allen Seiten, dann kommen sich Wanderer und Mountainbiker auch auf Wanderwegen nicht in die Queere!

Andreas

ID: 4.619 08.01.2021 16:34

"Insgesamt gibt es im Stadtwald 192 Kilometer Wanderwege und 166 Kilometer Mountainbike-Strecken, von denen 25 Kilometer mit weniger als zwei Metern Breite legal befahrbar sind."
Sind halt leider nur 15%, die restlichen 85% sind wenig attraktiv. Geht mir auch explizit nicht um DH-Strecken sondern schmale Wege für jeden MTBler und zwar bergauf.

Stadt Freiburg

Kommentar der Moderation
ID: 4.606 08.01.2021 11:37

Hallo Andreas,
hier die Antwort aus dem Forstamt:
Die Stadt Freiburg hat bereits umfangreiche Angebote für den Mountainbikesport im Stadtwald realisiert. Das Angebot legaler Downhill-Strecken (in Trägerschaft des Mountainbikevereins) und das Netz ausgewiesener Mountainbike-Strecken, inklusive schmaler Singletrails, im Stadtwald ist groß. Selbst überregional sucht es seines Gleichen. Insgesamt gibt es im Stadtwald 192 Kilometer Wanderwege und 166 Kilometer Mountainbike-Strecken, von denen 25 Kilometer mit weniger als zwei Metern Breite legal befahrbar sind. Laut Landeswaldgesetz sind in Baden-Württemberg alle Wege unter zwei Metern Breite für Radfahrer tabu. Doch die untere Forstbehörde kann Ausnahmen machen und Wege legal ausweisen – eine Möglichkeit, die das städtische Forstamt in der Vergangenheit großzügig genutzt hat.
Das Forstamt ist dabei in sehr gutem Austausch mit dem Mountainbikeverein Freiburg e.V. und verfolgt die Entwicklungen der Nutzungsintensität und möglichem Konfliktpotential sehr eng. Aktuell sind keine weiteren Strecken geplant. Denn bei den Angeboten zur Erholungsnutzung des Waldes müssen nicht nur die anderen Funktionen des Waldes (Naturschutz, Tierschutz, Bodenschutz, Klimaschutz etc.) berücksichtigt werden, sondern auch die unterschiedlichen Formen der Erholung (Spazieren, Wandern, Joggen, Mountainbiken etc.) in einem ausgewogenen Verhältnis gehalten werden.
Mehr: https://www.freiburg.de/pb/234932.html

Markus

ID: 6.917 26.01.2021 14:37

Was soll das heissen? 25 km sind genug? Warum? Mal gezählt, wie viele Freiburger MTB fahren (seit 2020 sicher 300% mehr..). So ein Trail ist ein sehr kleiner Eingriff in die Natur! Und die Trennung von verschiedenen Nutzgruppen gibts ja auch sonst regelmäßig in der Stadt: Autos, Fussgänger, Fahrradfahrer.. Nicht ohne Grund! Also: nachlegen - und ggf. mehr Wege anlegen. Der Wald ist gross genug!!!

Nic

ID: 4.552 06.01.2021 18:15

Die Einen wollen mehr Schneißen für die Skitourengeher, die Anderen wollen mehr Singletrails für Mountainbiker. Die Natur wird benutzt für noch mehr Privilegien einer saturierten Freizeitgesellschaft. Die Flora und Fauna immer mehr zurückgedrängt. Schlechte Idee!

GH

ID: 4.497 05.01.2021 17:59

gerne auch in anderen MTB Revieren! Miteinander anstatt gegeneinander!

magix16

ID: 4.447 05.01.2021 11:53

Gute Idee

HaPe

ID: 4.437 05.01.2021 09:32

warum wird mein Daumen "runter" nicht angezeigt! bin passionierter montainbiker!

Moderation

Kommentar der Moderation
ID: 4.572 07.01.2021 09:45

Hallo HaPe,
für den Beteiligungshaushalt gibt es nur die "Daumen hoch"-Funktion und von technischer Seite sollte auch keine „Daumen runter“-Funktion angezeigt werden. Zum einen besteht die Möglichkeit in den Kommentaren Kritik zum Vorschlag zu äußern und zum anderen darf gerne ein Vorschlag eingebracht werden, der eine andere Vorgehensweise aufzeigt. Dem Gemeinderat werden alle Vorschläge vorgelegt.