Breiterer Rad- und Fußweg

ID: 714
Erstellt von Chris am 07.01.2021 um 09:01 Uhr

Rad- und Fußweg zwischen Kinderklinik und Lortzingschule ist viel zu eng und unübersichtlich und verdient seinen Namen nicht. Am Morgen kreuzen auf dem engen Fußweg Fahrradfahrer und Fußgänger, oft Eltern mit dem Schulkind an der Hand. Mein Vorschlag: breiterer Fuß- und Radweg mit Abtrennung, Heiliggeiststraße als Fahrradstraße ausweisen, so dass Fahrradfahrer ein Spur auf der Autostraße bekommen, Autoverkehr dürfen hier nur nur im Schritttempo fahren.

Kommentare (2)

Kommentare können Sie nur abgeben, wenn Sie angemeldet sind.

Bobbele_im_Vauban

ID: 4.826 11.01.2021 23:15

FR 3 in diesem Bereich zur Fahrradstraße erklären und im Gegenzug die Freigabe des Gehwegs unter der Brücke für Radfahrer*innen aufheben (oder erinnere ich mich falsch?). Ebenso auf der Gegenseite den viel zu schmalen getrennten Rad- und Gehweg aufheben. Ich hoffe, daß dies trotz der Straßenbahngleise (Sturzgefahr!) zulässig ist. Sonst bitte ich die Verwaltung oder daran intererssierte Gemeinderatsfraktionen darum, eine andere Lösung zu erarbeiten. So, wie die Situation in der Unterführung der Heiliggeist- / Friedhofstr. unter der Breisacher Bahn ist, kann es jedenfalls nicht bleiben.

Oder mir fällt grade eine vielleicht noch bessere Idee ein: Für die Straßenbahn gilt hier ja ohnehin ein Begegnungsverbot (Signal So 5 gemäß Anlage 4 zur BOStrab – grünes X auf gelbem quadratischen Hintergrund), da die Gleise wegen der weiter seitlich zu geringen Höhe des Brückenbogens zu dicht nebeneinander liegen. Was spricht dagegen, eine Gleisverschlingung (so der Fachbegriff – siehe z.B. Wikipedia) zu bauen, bei der sich die jeweils in Fahrtrichtung linken Schienen überkreuzen? So ließe sich an den Seiten Platz (ohne Schienen!) gewinnen. Dann müßte man diese Unterführung allerdings wirklich für den Autoverkehr sperren und könnte sogar auch noch eine neue Umsteigehaltestelle zur Breisacher Bahn mit dynamischem Bahnsteig errichten. Die Aufteilung könnte unter der Brücke wie folgt aussehen:

Beiderseits jeweils ganz rechts ein Gehweg. Dann – ähnlich der Haltestelle Holzmarkt – ein erhöhter „dynamischer Bahnsteig“, der wenn eine Bahn dort hält durch eine „Rot“ zeigende Fahrradampel gesichert wird und sonst ein Radweg ist. Und in der Mitte eben ein besonderer Bahnkörper mit vier Schienen.

Alternativvariante: Da diese Haltestelle ja in erster Linie für Umsteiger*innen in und aus Richtung Breisach und Endingen oder auch Titisee gedacht sein sollte und auf der Linie 2 ohnehin ausschließlich GT8Z fahren können (das sind die 33 Meter langen dreiteiligen Zweirichtungswagen aus den 1990er Jahren – für Einrichtungsfahrzeuge fehlt in Günterstal eine Wendeschleife, und die Combinos und Urbos‘ sind mit ca. 41 Metern zu lang für die dortige Ausweiche und Endhaltestelle) könnte man stattdessen ein kurzes eingleisiges Stück mit zwei Weichen bauen und nur auf der dem Bahnsteigzugang des S-Bahn-Haltepunkts „Freiburg-Klinikum“ zugewandten Seite einen dynamischen Bahnsteig errichten. In Richtung Hornusstraße fahrende Wagen müßten dann die Türen auf der in Fahrtrichtung linken Seite öffnen, wie dies auf derselben Linie in Günterstal an der eingleisigen Haltestelle Klosterplatz (in Gegenrichtung) schon seit langem praktiziert wird. Dies hielte ich für die beste Lösung.

Barbara

ID: 4.667 09.01.2021 12:20

Autoverkehr hier ganz verbieten!