Ausbau öffentlicher Sportplätze

ID: 764
Erstellt von B am 12.01.2021 um 11:47 Uhr

Sportplätze sind Orte der Begegnung und für viele Menschen wichtig für soziale Interaktion oder einfach zur Bewegung. Die Situation in Freiburg ist aber nicht zufriedenstellend. Es gibt zu wenige öffentliche Fitnessmöglichkeiten, gute Tischtennisplatten und Fußball-, Basketball- und Beachvolleyballplätze. Die, die es gibt sind oft schlecht ausgebaut und unattraktiv gestaltet und die wenigen gut ausgebauten sind sehr stark frequentiert und oft besetzt.
Es wäre schön, neue Flächen als öffentliche Sportplätze zu erschließen und bestehende auszubauen. Fußballplätze mit Kunstrasen oder Tartanbelag sind meist sehr beliebt. Auch bei Basketballplätzen würden mehr Plätze mit Tartanbelag und hochwertigen Körben zu mehr Aktivität führen.
Positivbeispiele guter Umsetzung sind zum Beispiel der Fußball-Kunstrasenplatz in der Ferdinand-Weiß-Straße oder der Basketballplatz neben der Johanneskirche (der aber auch erneuert werden muss). Beide Orte sind oft sehr belebt, das wäre doch für mehr Sportplätze wünschenswert.

Kommentare (4)

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chp_99

ID: 6.650 25.01.2021 13:10

Meiner Meinung nach ein sehr wichtiger Vorschlag da bereits vorhandene Raeume des Austauschs und Zusammenkommens gefoerdert werden muessen um weiterhin attraktiv zu bleiben! :)

Stadt Freiburg

Kommentar der Moderation
ID: 5.588 20.01.2021 10:57

Hallo B,
wir haben den Vorschlag an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Folgende Antwort haben wir vom Garten- und Tiefbauamt in Abstimmung mit dem Sportreferat erhalten:
Mögliche Neuerschließungen öffentlicher Sport- und Freizeitflächen sind nur in Bereichen möglich, wo von diesen keine negativen Auswirkungen hinsichtlich des Lärmaufkommens für die benachbarte Wohnbebauung zu erwarten sind oder diese geplanten Aktivitätsflächen bereits baurechtlich in den entsprechenden Bebauungsplänen gesichert sind. Wo und in welchem Umfang Bedarf für neue Sportflächen/-einrichtungen besteht soll an Hand eines "Sportentwicklungsplanes" dargestellt werden, der aktuell vom Sportreferat in Auftrag gegeben wird.
Neben möglichen Neuanlagen sind jedoch weiterhin auch die bestehenden Angebote zu erhalten. Das Garten- und Tiefbauamt wird im Rahmen der für die Sanierung zur Verfügung gestellten Mitteln die Funktionsfähigkeit dieser Freizeitanlagen bestmöglich gewährleisten.

B

ID: 6.652 25.01.2021 13:18

Danke für die Antwort und schön, dass es einen Sportentwicklungsplan gibt.
Wenn es verständlicherweise schwierig ist neue Plätze zu erschließen, könnte der Fokus auf der Aufwertung bestehender, aber unattraktiver Anlagen liegen, die in schlechtem Zustand sind. Es gibt viele Plätze in guter Lage, die nur wegen Mängeln und schlechter Ausgestaltung wenig bespielt werden.
Hier ein paar Änderungsvorschläge:
>Fußball:
- unebene Staub- und Grasplätze (Grasplätze haben immer Löcher und viel Gras ist nach kurzer Zeit ohnehin nicht mehr da) mit Tartan-oder Kunstrasenbelag versehen (hält auch viel länger)
-Netze aus solidem Material für alle Tore (Positivbeispiel: Kunststoffnetze am Kunstrasenplatz Ferdinand-Weiß-Straße)
>Basketball:
-mehr Körbe (auch am selben Ort)
-Tartanuntergrund statt Staub oder Asphalt
-Netze für alle Körbe (z.B. aus Metall)
-Markierungen (Zone und 3er Linie)
>Tischtennis:
-mehr Platten
-gerade Platten (viele sind auf leicht schiefem Untergrund gebaut)
-glatte Platten aus hochwertigem Material (Positivbeispiel: Tischtennisplatten am alten Wiehre-Bahnhof)
-solide Netze (z.B. aus Metall)
>Fitness:
-mehr Anlagen (Positivbeispiel: Fitness-Pfad in der Wiehre)

Ich glaube das Potenzial von vielen Plätzen ist hoch (wenn gut ausgebaut), genügend Sportlerinnen und Sportler, die diese nutzen würden sind auf jeden Fall da.

Caramba

ID: 4.891 12.01.2021 15:41

absolut, und gern auch in St. Georgen (hinter dem Pfarrhaus)